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Die Diskussion geht hoch her in der Südstadt. Die künftige Stadtbahn wird kurz hinter der Südbrücke (siehe Bild) die Rheinuferstraße überqueren.
Wie soll das gestaltet werden?
Die SPD-Fraktion im Rat hatte die ursprüngliche Idee der Grünen nach Vorlage eines Gutachtens aufge- griffen und im Rat den Beschluss durchgebracht, die Rheinuferstraße auf 6 Fahrspuren zu verbreiten.
Die Gründe für diesen Beschluss sind in zwei Zeitungsartikel vom 28. März 2008 nachzulesen, die Sie hier einsehen können:
Kölnische Rundschau
Kölner Stadt-Anzeiger
Die Aufweitung der Rheinuferstraße kostet ca. 5 Mio €. Leider müssen bei dieser Maßnahme ca. 75 Bäume gefällt werden. Aber sie können nach Abschluss der Baumaßnahmen wieder neu gepflanzt werden.
Und das sind die derzeit diskutierten Alternativen:
Ein Straßentunnel unter der Südbrücke mit Kosten von 60 Mio. € und Fällen von ca. 150 Bäumen ohne entsprechende Neupflanzmöglichkeiten.
Alles bleibt wie es ist mit der Folge möglicher Staus bis in die Einmündungsbereiche Ubierring bzw. Schönhauserstraße. Und erhöhter Abgaswerte.
In seiner Sitzung vom 30.Juni 2009 hat der Rat mit den Stimmen von SPD, CDU, FDP und Kölner Bürger Bündnis gegen die die Stimmen der Grünen und der Linken der Verwaltung einen Prüfauftrag erteilt. Die Verwaltung soll die Kosten für die z.Zt. nur von der CDU und FDP gewollten Untertunnelung der Rheinuferstraße unter der zukünftigen Querung der Stadtbahn ermitteln.
Gleichzeitig hat die SPD durchgesetzt, dass die Verwaltung zu klären hat, ob die komplizierte Querung der Stadtbahn, die sogen. "BÜSTRA", überhaupt notwendig ist. Reicht nicht nicht eine Überquerung der Rheinuferstraße in der Form einer Vorrangschaltung aus, wie sie derzeit am Ubierring besteht?
Die Ergebnisse auf alle diese Fragen und die der früheren Prüfaufträge soll die Verwaltung in der Ratsitzung im September vorlegen, damit dann unter Abwägung aller Vor- und Nachteile eine endgültige Entscheidung getroffen werden kann.
In den folgenden Dokumenten können Sie die Rede unseres Ortsvereinsvorsitzenden Karl-Heinz Walter und den Ratsbeschluss nachlesen:
Außerdem veröffentlichen wir hier die Presseerklärung der KVB, in der 8 gute Gründe für die Nord-Süd-Bahn aufgelistet sind. Es lohnt sich, die Presseerklärung zu lesen, weil sie überzeugend darlegt, warum der Bau trotz aller Belästigungen und Katastophen, die wir im Severinsviertel und in der Südstadt hinnehmen mussten, schließlich ein großer Gewinn sein wird, besonders auch ökologisch.
Jetzt, im November 2010, ist klar: die BÜSTRA ist vom Tisch, die ebenerdige Querung kann mit einer sog. Vorrangschaltung für die Stadtbahn gebaut werden. Dadurch verkürzen sich die Haltezeiten für die Fahrzeuge auf der Rhein-Ufer-Straße erheblich. So, wie wir es von der Querung am Ubierring schon seit Jahrzehnten kennen (ohne Staus!). Und die Stadtbahn verliert auch kaum an Zeit. Unsere Position ist klar. Unten, bei den Dokumenten, ist unsere Position veröffentlicht (Pressemitteilung vom 15. Nov. 2010).
Dokumente: Rede Karl-Heinz Walter im Rat vom 30.06.2009
Ratsbeschluss zur Querung der Rheinuferstraße v. 30.06.2009
8 gute Gründe für Nord-Süd-Bahn
Pressemitteilung vom 15. November 2010
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